„Da ist wahrscheinlich kein Gott …

2014-02-20 14_45_24-kein_gott_thumb_300x500.jpg (300×212)… der es gut findet, dass wir Kriegsmaterial exportieren.“
(Werbeslogan von 2009)

Zu einer aktuellen Debatte in westlichen Ländern

Die ersten Christen hatten offenbar keine Berührungsängste mit Menschen, die als Soldaten das Kriegshandwerk ausübten und dabei ganz offenkundig auch vergewaltigten und töteten.

Anders ist es nicht zu erklären, dass in den ersten Jahrhunderten so viele Soldaten von diesem Glauben erfuhren und selber zu Christen wurden. Interessant ist nun aber, dass wenigstens in der Anfangszeit der Kirche zwar viele Soldaten Christen geworden, dass die meisten aber nicht Soldaten geblieben sind. Offenbar war es so, dass sie diesen Beruf  – und ein Beruf war es damals! – in der Regel als Christen nicht weiter ausführen durften, vor allem wenn dabei kämpfende und tötende Funktionen dazu gehörten. Ein No-Go war es dabei aber nicht primär für die Obrigkeit, sondern für die christliche Gemeinde!

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Geschichten, die Hoffnung machen

schalomprojekt-ottWer am Theologischen Seminar Bienenberg eine Aus- oder Weiterbildung besucht, wird früher oder später dem „Schalomprojekt“ begegnen. Es bildet so etwas wie unser biblisch-theologisches Rückgrat.

In den vergangenen Jahren dufte ich diesen Kurs an ganz unterschiedlichen Orten unterrichten. Dabei versuche ich zu zeigen, wie sich der umfassende Friedensbegriff „Schalom“ als roter Faden quer durch Altes und Neues Testament zieht.

Gottes Schalomabsichten
Der zutiefst positiv besetzte Begriff „Schalom“ wird in der Bibel für Beziehungen verwendet, die so sind, wie sie sein können. Gott möchte, dass sich die Menschen aufrichtig in die Augen schauen können. Er sehnt sich danach, dass zwischen ihm und der Menschheit nichts Trennendes steht. Und schliesslich ist es ihm ein Anliegen, dass alles, was in dieser Welt getrennt und auseinandergebrochen ist, wieder ganz und heil wird.

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